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„Nehmt und esst“ – digital?

Systematisch-theologische Vertiefung

Published onFeb 26, 2021
„Nehmt und esst“ – digital?
Prof. Dr. Friederike Nüssel: Zum Abendmahl im Digitalen


Die Frage, ob und gegebenenfalls wie man das Abendmahl digital feiern kann, beschäftigt Gemeinden und viele, die in irgendeiner Weise an der Kirchenleitung teilhaben, seit Monaten – jedenfalls im evangelischen Bereich. Die Lebendigkeit der Debatten ist ein gutes Zeichen. Das Abendmahl ist wichtig. Konnte man vor wenigen Jahrzehnten noch den Eindruck gewinnen, das Abendmahl sei für evangelische Christinnen und Christen ein add on. Als ich 1975 in Heidelberg konfirmiert wurde, war das Abendmahl liturgisch noch ein Anhang. Damals wäre möglicherweise der Verzicht auf das Abendmahl unter Corona-Bedingungen als unproblematisch angesehen worden mit der Begründung, dass die Wortverkündigung ohnehin das Zentrum und das Wesentliche der gottesdienstlichen Zusammenkunft ist. Die Abendmahlsfrömmigkeit ist seither wieder wichtiger geworden.1 Dafür sprechen auch die aktuellen Debatten. Aber kann man/sollte man digital Abendmahl feiern?

  1. Was beim Abendmahl unverzichtbar ist

Um dieser Frage nachzugehen, soll in einem ersten Schritt gefragt werden, was das Abendmahl nach evangelischem Verständnis ist und welche Bestandteile für die Abendmahlsfeier konstitutiv sind. Im Kleinen Katechismus gibt Luther auf die Frage, was das Sakrament des Altars sei, die Antwort: „Es ist der wahre Leib und Blut unsers Herrn Jesus Christus, unter dem Brot und Wein uns Christen zu essen und zu trinken von Christus selbst eingesetzt.“2 Zur Feier des Abendmahls gehören unabdingbar die Einsetzungsworte (basierend auf den beiden Überlieferungssträngen im NT (Mk 14,12–25 bzw. Mt 26,17–30 sowie Lk 22,7–23 und 1Kor 11,23–25, und den übrigen besonders einschlägigen Passagen vor allem 1Kor 10,16–22 und Joh 6,22–59), die Elemente Brot und Wein (die Frage nach der Austauschbarkeit ist dabei in unserem Zusammenhang unerheblich) und die feiernde Gemeinde und vorstehende Person. Die für die Abendmahlsfeier konstitutive Verbindung von Wort, Element und Gemeinde ist dabei in den Einsetzungsworten selbst deutlich, die in der nachösterlichen Erinnerung an den auferstandenen Gekreuzigten als seine Aufforderung und Verheißung verstanden werden. Während die Aufforderung dem Wiederholungsbefehl zu entnehmen ist, ist die Verheißung in den über die Elemente gesprochenen Worten „das ist mein Leib“ und „das ist der Kelch des Neuen Bundes in meinem Blut“ gegeben. In diesen Worten verheißt Jesus Christus seine Gegenwart in der Feier in der Bindung an die Elemente und verbindet damit die Verheißung der Sündenvergebung. Der Imperativ „nehmet“ macht unmissverständlich deutlich, dass zur Feier der leibliche Vorgang des Essens und Trinkens gehört, und zwar in einem gemeinsamen und gemeinschaftlichen Vollzug.

  1. Realpräsenz

Bekanntlich wurde die Art der Gegenwart Jesu Christi im Abendmahl zum Streitthema in der Reformationszeit, wobei sich die schon im Mittelalter virulente Frage nach dem symbolischen oder realen Verständnis in neuer Weise wiederholt. Trotz der Differenzen in Bezug auf Realpräsenz, Spiritualpräsenz und Zeugnisgestalt, die damals nicht versöhnt werden konnten, war damals nicht strittig, dass in der Abendmahlsfeier eine besondere Gemeinschaft zwischen Jesus Christus und den um seinen Tisch versammelten geschieht. In der Leuenberger Konkordie3 konnten die Differenzen in der Frage der Präsenz in Bindung an die Elemente überwunden werden. Zunächst wird deutlich herausgestellt, dass Jesus Christus sich selbst im Abendmahl vergegenwärtigt und gibt. Die Bindung an die Elemente wird zwar in Nr. 15 mit dem reformierten „mit“ ausgedrückt, es wird aber in Nr. 18 erklärt, dass er sich vorbehaltlos allen gibt, die Brot und Wein empfangen. Nicht der erinnernde und annehmende Glaube begründet die Gegenwart, sondern Christus selbst vergegenwärtigt sich in der Feier einer solchen Bindung an die Elemente, dass auch die, die nicht glauben, mit seiner Gegenwart konfrontiert sind. Die Pointe der lutherischen Realpräsenzlehre wird damit in der Leuenberger Konkordie bejaht.

Ausdrücklich wird weiter betont, dass die Gemeinschaft mit Jesus Christus in seinem Leib und Blut nicht vom Akt des Essens und Trinkens getrennt werden kann, sondern vielmehr an diesen Akt gebunden ist.4 „Ein Interesse an der Art der Gegenwart Christi im Abendmahl, das von dieser Handlung absieht, läuft Gefahr, den Sinn des Abendmahls zu verdunkeln.“5 (Nr. 19) Die Selbstvergegenwärtigung Jesu Christi in der Mahlfeier zielt auf eine sinnlich erlebbare Gemeinschaft und verbindet die Feiernden sowohl mit Christus wie auch untereinander in diesem sinnlichen Erleben. Im leiblichen Zu-Sich-Nehmen der Elemente kommt der „pro me“-Charakter der Zusage unmissverständlich zum Ausdruck. Luther erklärt im Großen Katechismus: „Wir gehen zum Sakrament, um dort den Schatz zu empfangen, durch und in dem wir Vergebung der Sünde erlangen. Warum das? Deshalb, weil die Worte dastehen und uns das geben. Denn darum fordert er mich auf, zu essen und zu trinken, damit es mir gehöre und mir nütze als ein sicheres Pfand und Zeichen, ja, als eben der Schatz selbst, der für mich eingesetzt ist gegen meine Sünde, Tod und jedes Unglück. Darum nennt man es mit Recht eine Speise der Seele, die den neuen Menschen nährt und stärkt.“ Das Abendmahl ist Gabe in der Verheißung der Gegenwart Jesu Christi in den Einsetzungsworten in Verbindung mit der Darreichung der Elemente von Brot und Wein. Der Gabe korrespondiert das Empfangen. Die Symbolik des Empfangens ist entscheidend für die Kommunikation des Sinns, den die Feier des Abendmahls stiftet. Jesus Christus lädt ein zur Gemeinschaft mit sich und teilt sich selbst mit. Seine Gegenwart in der Bindung an die Elemente ist das geheimnisvolle Zentrum, welches die Versammelten in der gemeinsamen Erfahrung seiner Präsenzzusage mit ihm und untereinander verbindet.

Welche Rolle spielen die Elemente Brot und Wein? Als in der antiken Welt elementare Lebensmittel stehen sie für die Ernährung und damit für das leibliche Wohl des Menschen. Sie erinnern zugleich an die Mahlfeiern, die Jesus schon während seines irdischen Daseins nicht nur mit seinen Jüngern, sondern eben mit Zöllnern und Sündern gehalten und darin menschliche Schranken und Gemeinschaftsbedingungen transzendiert hat. Insofern eignet den Elementen eine doppelte Symbolebene: sie sind Lebensmittel und Erinnerungsmale. Der Selbstbindung Jesu an die Elemente in den Abendmahlsworten korrespondiert dabei die Tatsache, dass er sich im Gang ans Kreuz menschlichem Richten und menschlichen Schranken ausgesetzt hat – kompromisslos und widerstandslos. Insofern kommt eine dritte Symbolebene hinzu, die insbesondere für die lutherische Tradition von zentraler Bedeutung war und ist. In der Selbstvergegenwärtigung des auferstandenen Gekreuzigten in, mit und unter Brot und Wein wird die Inkarnation, die im Kreuz gipfelt, für die feiernde Gemeinschaft selbst konkret erfahrbar. Das Kreuz als historisches Geschehen ist uns fern, aber in der Abendmahlsfeier wird der tiefste Sinn des Kreuzes, der Eingang von Gottes Sohn in die menschliche Wirklichkeit, den Kommunizierenden hier und jetzt verkündet.

Es ist in der innerevangelischen und interkonfessionellen Ökumene wichtig, das lutherische Verständnis der Realpräsenz vor dem Missverständnis einer lokalen Einschließung des Leibes Christi in die Elemente zu schützen. Sowohl von katholischer Seite wie auch von reformierter Seite wurde dieses Verständnis entschieden abgelehnt, weil eine räumliche Einschließung des Logos in endliche Grenzen nicht gedacht werden könne. In der Schrift „Vom Abendmahl Christi. Bekenntnis“ hat Luther bekanntlich zur Erklärung seines Präsenzverständnisses drei Präsenzweisen unterschieden, die physische, die geistliche und die himmlische Präsenz. Die sakramentale Präsenz Christi in den Abendmahlselementen ist nach Luther in der himmlischen Weise zu verstehen. Dieser zufolge ist die Selbstbindung Jesu Christi an die Elemente nicht als eine solche zu denken, in der der auferstandene Gekreuzigte durch die Elemente selbst räumlich begrenzt würde. Vielmehr ist die Präsenz zu verstehen als ein geheimnisvolles Durchdringen und Einwohnen, ein Erfüllen der Elemente mit seiner Gegenwart, aber eben nicht in einem materialistischen Sinne. Ein kapernaitisches Verständnis vom Verzehr der Elemente hat Luther dabei entschieden abgelehnt. Entscheidend war für Luther, dass im Abendmahl die ganze, ungeteilte Person Jesu Christi gegenwärtig wird und nicht nur ein von der irdischen Natur abgesonderter göttlicher Logos. Dass die leibhaftige und persönliche Präsenz menschliche Präsenzvorstellungen übersteigt und geheimnisvoll ist, war für Luther essentiell.

Im Hintergrund steht neben dem christologischen Motiv und dem schrifthermeneutischen Interesse am Literalsinn der Schrift vor allem ein soteriologisches Motiv. Nicht wir müssen uns Christus im Abendmahl erinnernd vergegenwärtigen, sondern er vergegenwärtigt sich uns. Die verba testamenti stellen mit den Demonstrativpronomina den Bezug zu den Elementen her, die in der Gabenbereitung bereitet wurden. Die Verheißung der Realpräsenz wäre aber missverstanden, wenn sie nur auf die auf dem einen Altar bereitgestellten Elemente bezogen werden könnten. Konstitutiv ist vielmehr der Deutezusammenhang, der durch das Sprechen der Worte in Bezug auf die bereit gestellten Gaben entsteht. Sie müssen in ihrer demonstrativen Reichweite nicht beschränkt werden auf die auf einem Tisch bereiteten Gaben (vgl. große Abendmahlsgottesdienste etwa auf Kirchentagen). Nimmt man dies zusammen mit der Tatsache, dass die Gegenwartsverheißung nicht im Sinne einer räumlich-lokalen zu denken ist, so wird man festhalten können, dass das lutherische Verständnis der Realpräsenz für sich genommen kein hinreichendes Kriterium zur Beurteilung der Möglichkeit eines digitalen Abendmahls darstellt. Gerade weil die Abendmahlsgegenwart Christi nicht als räumlich-lokale zu verstehen ist, lässt sich die Möglichkeit der Selbstvergegenwärtigung Jesu Christi durch digital vernommene verba testamenti über räumliche Distanzen hinweg nicht ausschließen. Denn die Selbstvergegenwärtigung Jesu Christi ist nicht als materielles Eingehen in an einem Ort bereitgestellte Elemente zu verstehen. Sie geschieht vielmehr nach lutherischem Verständnis durch die Einsetzungsworte, die die Elemente zu Trägern der Präsenz werden lassen. Zudem ist wichtig, die Selbstvergegenwärtigung Jesu Christi nicht auf den Moment des Sprechens der Einsetzungsworte zu beschränken. Dies ist insbesondere in modernen evangelischen Dogmatiken (z.B. in der Systematischen Theologie von Wolfhart Pannenberg) herausgestellt worden. Gerade darum ist aber für die Beurteilung der Frage nach dem digitalen Abendmahl die Gestaltung der Feier insgesamt wesentlich.

  1. Gabecharakter und Gemeinschaft

Von zentraler Bedeutung ist die Symbolisierung des Gabecharakters und der durch die Gabe vermittelten Gemeinschaft. Dafür erscheint mir wichtig, dass (1) schon das Bereiten der Elemente von der Gemeinde gemeinsam betrachtet werden kann, dass (2) die Elemente, die beim Sprechen der Einsetzungsworte der Gemeinde gezeigt werden, diejenigen sind, die dann auch in wechselseitiger Wahrnehmung verzehrt werden, und dass sie (3) jedem und jeder gereicht werden. In diesem Zusammenhang kommt der Gabecharakter umfassend zur Darstellung. Hier bleibt die digitale Feier in der Versammlung der Feiernden am Bildschirm deutlich hinter der Feier der physisch präsenten Gemeinde zurück. Zwar wird man denken können, dass die Einsetzungsworte auch die Elemente erreichen können, die individuell bereitgestellt sind. Aber lässt sich das Teilen und Verzehren der Elemente, die die Teilnehmenden jeweils bereitgestellt haben, darstellen? Für meine Begriffe kommt dies nicht darin zum Ausdruck, dass die Elemente vorher an einem gemeinsamen Ort/Pfarramt abgeholt werden. Und müssten nicht mindestens mehrere vor dem Bildschirm versammelt sein, die sich gegenseitig die Elemente reichen? Mir ist bewusst, dass nicht nur in der katholischen Praxis der Priester die Elemente sich selbst reicht, sondern dass dies auch im evangelischen Bereich möglich war bzw. noch ist. Aber gleichwohl sind alle Feiernden einschließlich dem Vorsteher/der Vorsteherin zuerst Empfangende. Dies wird besser zum Ausdruck gebracht, wenn auch alle die Elemente von einer anderen mitfeiernden Person gereicht bekommen.

  1. Leiblichkeit als Dimension des Menschseins

Es kommt ein weiterer Gedanke hinzu: Während in den lutherischen Debatten die individuelle Partizipation stärker im Vordergrund stand als die gemeinschaftliche Dimension der Feier, die allerdings Melanchthon zu betonen wusste, ist in der modernen ökumenischen Diskussion deutlich herausgestellt worden, dass die Abendmahlsfeier der intensivste Ausdruck der Gemeinschaft der Glaubenden und damit der Gemeinschaft und Einheit der Kirche ist. Gerade vor diesem Hintergrund wird von evangelischer Seite darauf insistiert, dass man sich mit der Anerkennung der Taufe und eines irgendwie ekklesialen Status der evangelischen Kirchen im katholisch-evangelischen Miteinander nicht begnügen kann. Das Abendmahl symbolisiert die Kirche als Leib Christi und ist zugleich Vorausdarstellung der Gemeinschaft im Reich Gottes. Gerade mit der eschatologischen Perspektive kommt ein weiterer anthropologischer Gesichtspunkt zum Tragen. Die Auferstehungsbotschaft und Hoffnung auf das Reich Gottes enthält die Hoffnung, dass menschliches Leben heil wird, ganz wird, und dass zur Ganzheit des Lebens auch die Verwandlung des Leibes, nicht dessen Auflösung gehört. Die leibliche Dimension gehört zum Menschsein des Menschen, und das Besondere der christlichen Auferstehungsbotschaft im Verhältnis zu anderen eschatologischen Hoffnungsbildern besteht darin, dass die leibliche Dimension des Daseins wesentlich zum Menschsein des Menschen gehört. Zur Gemeinschaft der communio sanctorum gehört die leibliche Dimension. Gemeinschaft kann auch digital gelebt werden, aber eine Reduktion auf die digitale Kommunikation erscheint mir hinter der biblischen Anthropologie und Ekklesiologie, wie sie sich insbesondere auch in den ekklesiologischen Bildern Leib Christi und Tempel des Heiligen Geistes ausdrückt, zurückzubleiben.

Die leibliche Dimension und damit das leibliche Begegnen ist für menschliche Begegnungen konstitutiv, das erleben wir in dieser Zeit der Pandemie in besonderer Weise. Die Abendmahlsfeier in leiblicher Begegnung unterstreicht die Bedeutung leiblichen Zusammenseins, und zwar in ihrer ganzen Ambivalenz. Leibliches Beieinandersein ist vielfach eine Wohltat, es kann aber auch eine Zumutung sein. So wird das Händereichen nach der Kommunion im Kreis keineswegs immer als angenehm empfunden, sondern oft in einer gewissen Verlegenheit praktiziert. Aber es symbolisiert in fragmentarischer Weise die bedingungslose Zuwendung, die Jesus Christus Menschen entgegenbrachte und entgegenbringt. Dahinter bleibt die selektive physische Kopräsenz vor den Bildschirmen zurück. Die Frage nach dem digitalen Abendmahl stimuliert ein neues Nachdenken über die Bedeutung leiblicher Präsenz im Unterschied zur digitalen. Zwar können wir uns auch digital präsent sein. Aber wir erleben momentan Tag für Tag auch, dass die digitale Präsenz die leibliche nur sehr bedingt ersetzen kann. Es fehlen die schönen Seiten leiblichen Zusammenseins, es fehlt aber auch die Zumutung, die mit leiblicher Präsenz verbunden sein kann. Diese Erfahrung verdient es, in der theologischen Anthropologie reflektiert zu werden. Für meine Begriffe wäre darum in einer digitalen Feier an liturgisch geeigneter Stelle auf diesen Punkt aufmerksam zu machen. Die digitale Feier könnte als Feier auf Hoffnung hin verstanden werden, auf die Hoffnung nämlich, sich wieder von Angesicht am Tisch des Herrn versammeln zu können.

  1. Fazit

Sollte man also auf digitale Abendmahlsfeiern verzichten? Diesen Schluss möchte ich nicht ziehen. Nach meinem Verständnis legt sich aus der lutherischen Bekenntnistradition nicht die conclusio nahe, dass ein digitales Abendmahl ungültig ist oder den Sinn der Feier gänzlich verfehlt. Stattdessen ist anhand der theologisch-konstitutiven Momente im Einzelnen zu überprüfen, ob und was sich digital realisieren lässt. Die Gestaltung sollte dabei insbesondere die Gabesymbolik, das Erleben der Gemeinschaft und die Bedeutung von Leiblichkeit berücksichtigen. Bei der Taufe liegen die Dinge meines Erachtens ein wenig anders, weil sich der am Täufling zu vollziehende Wasserritus nicht ohne leibliche Kopräsenz vollziehen lässt. Dies zu begründen, würde eine eigene Reflexion voraussetzen, die den Rahmen hier sprengt. Stattdessen ein kurzes persönliches Wort zum Schluss: Auch wenn nach meinem Verständnis eine sorgfältig gestaltete digitale Abendmahlsfeier vor dem Hintergrund der evangelischen Bekenntnistradition nicht ausgeschlossen werden muss, ist mir persönlich die Teilnahme an einer digitalen Abendmahlsfeier bisher kein Bedürfnis. Aber sollte die jetzige Situation noch lange anhalten, mag sich das ändern.

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